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A Day in the Life of a Cambridge ESOL Candidate

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Read more about a day in the life of a Cambridge ESOL Candidate– this time Jana Hoffmann from Berlin who took the FCE. Thanks for sharing your experiences with us!

“Überlegt ihr gerade, ob ihr ein Cambridge-Examen ablegen solltet? Wollt ihr wissen wie es es ist, sich auf die Prüfung vorzubereiten? Dann kommt mit mir auf eine Zeitreise drei Monate zurück und begleitet mich einen Tag lang auf meinem Weg zum FCE, dem First Certificate of English.

Ein schwüler Junimorgen in Berlin. Ich kämpfe mich zum U-Bahn-Ausgang durch und komme gerade noch rechtzeitig zu meinem Englischkurs. “Good morning, Bob!”

Seit fast zwei Monaten komme ich nun allmorgendlich in das Weiterbildungsinstitut mitten im Zentrum von Berlin. Bob, ein Native Speaker aus Kanada, hat die schwierige Aufgabe, ca. 10 Kandidaten verschiedendster Herkunft und mit unterschiedlichen Sprachniveaus innerhalb weniger Wochen so fitzumachen, dass sie das FCE – hoffentlich erfolgreich – ablegen können.

“So, anything new, folks?” Der Kurs, der bis mittags dauern wird und mir regelmässig einen dröhnenden Schädel beschert, beginnt mit alltäglichem Chit-Chat. Das hat aber nur scheinbar nichts mit dem Unterricht zu tun. Bei reger Anteilnahme am banalen Geplauder bereitet man sich wie nebenbei auf den gefürchteten Teil “Speaking” vor. Idiomatische Wendungen und kanadische Gepflogenheiten bekommt man gratis dazu.

“Open your book please on page 31!” Puh, jetzt wirds etwas dynamischer. Wir haben eines der zahlreichen Vorbereitungsbücher, die diverse Verlage anbieten, bekommen und ackern es mehr oder weniger enthusiatisch durch. Wen’s interessiert, der kann mal hier schauen: http://www.cambridgeesol.org/exam-preparation/books-study.php.

Wir lesen Texte zu verschiedenen Themen, beantworten Verständnisfragen, frischen verschüttete Grammatikkenntnisse anhand zahlreicher Übungen wieder auf. Ganz oben auf der “Hitliste” stehen Phrasal Verbs und Zeitformen. Der Kurs ist intensiv und anstrengend, aber gerade dadurch effektiv.

Nach der Pause schreibt Bob einen Satz an die Tafel: “It rang, I opened the door and saw…” Story time! Wir sollen eine Geschichte mit einer festen Anzahl von Wörtern (ca. 200) aufschreiben. Das ist eine Vorbereitung auf den Prüfungsteil “Writing”, in dem man eine Geschichte, ein Essay oder einen Artikel schreiben muss. Gern gibt uns Bob so etwas als Hausaufgabe, was mir meine abendliche Fernsehzeit stiehlt…

Mittag, die Sonne steht im Zenit. Der Unterricht ist zu Ende. Beschäftigt mit etwas, das sich “Familienleben” nennt, komme ich bis zum Abend nicht mehr dazu, mich mit Englisch zu befassen.

Erst beim Abendbrotmachen höre ich nebenbei BBC. Das ist eine gute Übung für den Listening-Teil der Prüfung, der hohe Konzentration erfordert.

Inzwischen ist es 9 Uhr abends, es kehrt Ruhe ein. Meine Motivation, erneut zum Lehrbuch zu greifen oder ein Essay zu schreiben, ist mir im Laufe des Tages irgendwie abhanden gekommen…

Aber ich hab Glück, heute ist Freitag! Ich schieb die DVD aus der Videothek mit dem englischen Film meiner Wahl in den Player, und leg die Beine hoch. Englisch lernen kann sooo schön sein…

P.S.: Acht Wochen später: Trotz mitunter nachlassendem Lerneifers habe ich das FCE bestanden. Es ist machbar!”

Herzlichen Glückwunsch, Jana! Well done!

Written by cambridgeenglishde

September 12, 2011 at 9:56 am

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