Cambridge English Language Assessment Northern Europe

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Der Prüfungstag war sehr anstrengend – aber es lohnt sich! (Interview mit einem Cambridge Kandidaten)

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Kürzlich hat Lars-Sören aus Nordrhein-Westfalen seine erste Cambridge -Prüfung abgelegt. Wir gratulieren ihm dazu herzlich! Er hat uns ein paar Fragen beantwortet und möchte damit andere Schüler ermutigen ebenfalls eine Cambridge -Prüfung anzustreben.

Bitte stelle Dich kurz vor.

Mein Name ist Lars-Sören Steck. Ich bin 16 Jahre alt (als ich an der Cambridge-Prüfung teilgenommen habe, war ich noch 15 Jahre alt). Derzeit besuche ich ein Internat sowie eine Privatschule in unmittelbarer Nähe zur Stadt Bonn.

 Welche Prüfung hast Du abgelegt?

Ich habe am 10. März 2012 am Englischen Institut Köln an der Prüfung für das Cambridge First Certificate in English (FCE) teilgenommen. Die Prüfung habe ich erfolgreich bestanden🙂

Weshalb hast Du Dich für eine Cambridge Prüfung entschieden?

Meine Schule bietet den Erwerb diverser Zertifikate an, z. B. im Bereich Informatik. Schließlich kam die Idee auf, die Cambridge Prüfungen als international anerkanntes Sprachzertifikat zu diesem Portfolio hinzuzufügen. Als mich meine Englischlehrerin über die Möglichkeit, ein solches Zertifikat zu erwerben, informiert hat, war ich bereits fest entschlossen daran teilzunehmen, schließlich waren meine Kenntnisse im Bereich Englisch bereits wesentlich ausgeprägter, als es in der Schule für gewöhnlich verlangt wird.

Ich bin überzeugt davon, dass ein Zertifikat im Lebenslauf einen erheblichen Vorteil bei Bewerbungen darstellt. Außerdem hilft es dabei, die Sprachkenntnisse eines Bewerbers eindeutig zu klassifizieren. Es ist also quasi eine Win-Win-Situation für Personalchef und Bewerber😉 Außerdem hilft einem das Ziel ein Zertifikat zu erwerben wirklich dabei, sein Englisch zu verbessern, weil man seinen Fortschritt jederzeit erkennen kann und ein Ziel hat, auf das man hinarbeiten kann.

 Wie hast Du Dich auf die Prüfung vorbereitet?

Natürlich unterstützt der normale Englischunterricht in der Schule die Vorbereitung bereits erheblich. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass es wichtig ist, sich auf die individuellen Aufgabentypen der Prüfung vorzubereiten. Insbesondere im “Speaking”-Teil kann dies einen erheblichen Vorteil bieten.

Dazu habe ich mich selbst mit einem Buch, welches vier Beispielprüfungen im Stil der Originalprüfung beinhaltet, vorbereitet. Außerdem habe ich natürlich diverse Grammatikregeln wiederholt und Vokabeln gelernt.

Grundsätzlich sollte jedoch auch nicht vergessen werden, dass alles was man in Englisch macht (hört, liest, sieht), dabei helfen kann, ein besseres Sprachgefühl zu erhalten. Ich habe z. B. viele Dokumentationen auf Englisch angeschaut, die es ja nun wirklich zu nahezu jedem vorstellbaren Thema gibt. Empfehlenswert ist hier, wenn man eine Version mit englischen Untertiteln besitzt.

Eine Sache die mir an der Prüfung sehr gefallen hat ist, dass man theoretisch keine einzige Grammatikregel erklären können muss, solange man quasi “aus dem Bauch heraus” die richtige Antwort weiß. Schließlich gibt es – sowohl in Deutsch als auch in Englisch – (leider) viele Muttersprachler, die selbst nur begrenzte Grammatikkenntnisse besitzen, ihre Sprache jedoch dennoch perfekt beherrschen.

Schließlich möchte ich noch auf diese großartige Website hinweisen, die zahlreiche Aufgaben im Stile der Prüfung bietet – völlig kostenfrei:

Welche Erfahrungen hast Du bei der Vorbereitung oder bei der Prüfung selbst gemacht? Gibt es evtl. ein besonders einprägsames oder auch lustiges Erlebnis?

Ich muss ehrlich gestehen, dass die Prüfungen unter wesentlich strengerer Aufsicht als meine normalen Prüfungen in der Schule durchgeführt worden sind😉

Der Grund dafür ist natürlich klar: Ein Zertifikat kann nur dann eine große Aussagekraft haben, wenn die Prüfungen fair und gerecht bewertet werden.

Eine lustige Situation in der Vorbereitung? Lustig war es immer, wenn ich gemeinsam mit meiner Englischlehrerin für den “Speaking”-Teil der Prüfung geübt habe. Das hat mir viel Spaß gemacht!

Eine andere lustige Situation, diesmal jedoch bei der Prüfung bzw. kurz vor der Prüfung ergab sich ebenfalls beim “Speaking”-Part: Wir mussten in einer Art “Wartezimmer” auf den Beginn unserer Prüfung warten. Wir waren etwa 5 oder 6 Leute und nach einigen Minuten entstand eine sehr entspannte Atmosphäre, die wirklich dabei half, etwaige Prüfungsängste oder -sorgen zu vergessen.

Was möchtest Du anderen noch mit auf den Weg geben?

Es ist – wie bereits erwähnt – äußerst wichtig, sich mit den Aufgabentypen in der Prüfung vertraut zu machen. Dies hilft auch Prüfungsängste abzubauen, da man dadurch ja eine Vorstellung davon bekommt, wie die Prüfung aufgebaut ist. Vor dem “Speaking”-Teil braucht man wirklich keine Angst zu haben. Durch die gemeinsame Arbeit mit einem Partner ergibt sich eine sehr angenehme Prüfungssituation.

Es ist jedoch wichtig zu wissen, wann man dort diskutieren muss und wann nicht. Dann ist es eben von großer Bedeutung, eine solche Diskussion mit dem Partner zu beginnen. Sollte der andere Prüfling darauf nicht reagieren, sollte man zumindest versuchen, eine Diskussion zu erzeugen – mit Sätzen wie z.B.: “Do you agree?” etc.

Für die Prüfung lernen sollte man so, wie es einem am besten passt. Wer gerne Bücher liest, sollte das eben auf Englisch tun. Auch ich habe viele englische Bücher zur Vorbereitung gelesen.

Desweiteren kann ich dabei nur empfehlen, ein Englisch-Englisch Wörterbuch zu verwenden. In diesen Wörterbüchern werden nahezu alle möglichen Wörter auf Englisch erklärt.

Am wichtigsten jedoch ist: Habt keine Angst! Der Prüfungstag ist sehr anstrengend, aber es lohnt sich!

Written by cambridgeenglishde

June 25, 2012 at 7:33 am

One Response

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  1. Great interview, Lars-Sören! Useful and encouraging. We’re very proud of you!

    Davine Sutherland

    June 25, 2012 at 7:48 am


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